Auf und Ab der Elbbrücke zwischen Darchau und Neu-Dachau
Im Juli 2015 zog die rot-grüne Mehrheit im Lüneburger Kreistag die Notbremse: Die Kosten für die geplante Elbbrücke zwischen Neu Darchau und Darchau drohten aus dem Ruder zu laufen, der Anteil des Landkreises lag zu diesem Zeitpunkt bei fast 30 Millionen Euro. Bis zum Abschluss des Raumordnungsverfahrens im Sommer 2016 durften die Planer noch weitermachen, danach wurden die Pläne auf Grundlage des rot-grünen Kreistagsbeschlusses auf Eis gelegt. Drei Jahre später hat sich die Lage geändert: Bei der Kreistagswahl 2016 verlor das rot-grüne Bündnis seine Mehrheit, wechselnde Zweckbündnisse sind seitdem politische Realität. Die Ende 2016 aus der Taufe gehobene, fraktionsübergreifende Arbeitsgemeinschaft (AG) Elbquerung des Kreistags nahm sich des Themas Brücke wieder an und hievte es für die Kreistagssitzung am Montag, 24.