Aller-Leine-Tal: Entscheidung noch einmal vertagt
Eine interfraktionelle Sitzung von Kreistagsmitgliedern sollte am Mittwoch das schon seit mehreren Jahren laufende Verfahren zur Schutzgebietsausweisung für das Aller-Leine-Tal ein wichtiges Stück voranbringen. Doch daraus wurde noch nichts: Nach viereinhalb Stunden wurde die interne Zusammenkunft laut Erstem Kreisrat Oliver Schulze ohne Empfehlung für einen Satzungstext abgebrochen, die Entscheidung erneut vertagt. Grundlage der Beratungen ist die vom Kreisausschuss festgelegte Gebietskulisse für das Flora-Fauna-Habitat(FFH)-Schutzgebiet mit einer Größe von rund 5200 Hektar. Diese weist laut Schulze einen deutlich größeren Anteil von Landschaftsschutz(LSG)- gegenüber Naturschutz(NSG)-Flächen aus.