AfD will ihren Kurs beibehalten
Nachdem Kreistagsmitglied Frank Horn von der Alternative für Deutschland (AfD) die Zusammenarbeit zwischen seiner Partei und Pegida sowie das Reiten auf der Flüchtlingskrise kritisiert, vom Kreisverband eine Stellungnahme dazu gefordert hatte, hat die Kreisparteispitze die Vorwürfe Horns zum Teil zurückgewiesen. Vorausgegangen war ein Trauerzug der AfD in Chemnitz vor dem Hintergrund eines von Migranten mit dem Messer getöteten Deutschkubaners, bei der auch Pegida-Funktionär Lutz Bachmann sichtbar mit demonstrierte, was in der Partei bundesweit zu Kritik liberalkonservativer Kräfte geführt hat. Kreisverbandsvorsitzender Carsten Vogel und Fraktionsvorsitzender im Kreistag Bernhard Schielke vertraten in einer der BZ vorliegenden Stellungnahme zur Kooperationsfrage mit Pegida die Auffassung, die Partei sollte in solchen brisanten Fällen nur für sich selber einladen . Man verurteile Gewalt in jeglicher Form, eine Ungleichbewertung von linker und rechter Gewalt sei allerdings der eigentliche Skandal.