Kernkraft ohne festen Fahrplan

Kerntechnische Anlagen sind für die Kommunen, in denen sie stehen, ein zweischneidiges Schwert. Sie bringen den Gemeinden viel Geld, die Betreiber der Anlagen zahlen zumeist kräftig Gewerbesteuer, man profitieret von hohen Einkommenssteuer-Einnahmen und oftmals existieren Ansiedlungsverträge, die den Kommunen erhebliche finanzielle Zuwendungen zusichern. Auf der anderen Seite stehen jedoch Belastungen für die Kommunen: ein umfangreicherer Katastrophenschutz etwa, und all die Nachteile, die sich ergeben, wenn der Name einer Kommune automatisch etwa mit einem Atomkraftwerk in Verbindung gebracht wird. Wie Philippsburg, Krümmel oder Neckarwestheim.

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