Oft das einzige Zuschlagskriterium: „Preis 100 %“
Selbst beim Discounter stehen inzwischen die Bio-Regale und wer sich für wenige Euros mit billigen T-Shirts einkleidet muss damit rechnen, auf unangenehme Themen wie Kinderarbeit oder einstürzende Textilfabriken in Bangladesch angesprochen zu werden. Vorbei die Zeiten, in denen ausschließlich der Preis und die Qualität einer Ware ausschlaggebend waren für die Kaufentscheidung. Heute spielen oft auch ökologische, ethische und soziale Aspekte eine Rolle, viele Unternehmen werben mit Labels, die ihren Waren faire Produktionsbedingungen bescheinigen und eine stetig wachsende Zahl von Verbrauchern ist bereit, für das gute Gewissen tiefer in die Tasche zu greifen. So gaben die Deutschen 2017 laut Zahlen der Datenbank Statista zum Beispiel immerhin bereits mehr als 129 Millionen Euro für Fairtrade-Textilien aus, im Vergleich zum Vorjahr wuchs dieses Produktsegment um rund 66 Prozent.
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