„SPD muss zeigen, wofür sie steht“
Die kommenden knapp dreieinhalb Jahre werden, wenn die Große Koalition in Berlin wirklich bis zum Ende der Legislaturperiode hält, für die SPD kein Zuckerschlecken sein. Da macht sich Lars Klingbeil keine Illusionen. Wie werden uns immer im Spagat zwischen Regierungsbeteiligung und eigenen sozialdemokratischen Positionen befinden, sagte der Kreisvorsitzende beim Unterbezirksparteitag der Heidekreis-SPD in Bad Fallingbostel (BZ von Montag). Ob dieser Spagat gelingt, hängt maßgeblich von Klingbeil selbst ab, der, nicht in die Koalitionsdisziplin eingebunden, als Generalsekretär für die Schärfung des Parteiprofils sorgen muss, ihr am besten gleich ein neues verschaffen sollte, um sie wieder attraktiv für breitere Schichten zu machen.