Türken-Freund Wilhelm II. durfte bauen
Die verworrenen Herrschaftsverhältnisse in Palästina und das gewachsene Stadtbild von Jerusalem, das hat ein gewisses Suchtpotenzial, wenn man sich darauf einlässt, sagte der Walsroder Historiker und Theologe Thorsten Neubert-Preine zu Beginn seines Vortrags zum Thema Deutsches Wirken in Palästina / Israel . Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Geschichte Israels hatten die Arbeitsgruppe Soltauer Gespräche, das Projekt 55+ des Kirchenkreises und der Heimatbund in das Nebengebäude am Museum eingeladen. Neubert-Preine hat ein Jahr lang in Jerusalem zum Einfluss Deutschlands auf Israel und Palästina geforscht und sich danach noch häufig dort aufgehalten. Den Anstoß dazu verdankt er einem Zufall: Während eines Praktikums an der deutschen Schule in Kairo hatte ihm ein Kollege geraten, einen Ausflug nach Jerusalem zu unternehmen.