Nato-Übung: Vogelschutz unbedingt einhalten

Für Irritationen bei dem grünen Kreispolitiker Dietrich Wiedemann sorgte der Plan der Bundeswehr, für eine Übung mit 1200 Soldaten und rund 200 Fahrzeugen, darunter auch Schwerlastfahrzeugen, die Aller in einem geschützten Bereich zu überqueren. Ausgeguckt war für den Aufbau einer sogenannten Schnellbrücke ein Gebiet östlich von Essel, alternativ wurde auch über eine Fläche in Marklendorf unterhalb der Allerbrücke an der A7-Raststätte Allertal nachgedacht. Allerdings, so erklärte Erster Kreisrat Oliver Schulze am Montag im zuständigen Umweltausschuss des Kreistages auf eine diesbezügliche Anfrage Wiedemanns, sei der Abschnitt östlich von Essel als FFH- und Vogelschutzgebiet eingestuft, die Fläche bei Marklendorf liegt am Rande des Vogelschutzgebietes innerhalb eines FFH-Gebietes. Bei einem Vor-Ort-Termin am Dienstag nach Ostern, so Schulze, habe man sich mit den Vertretern der Bundeswehr und Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs auch nach Alternativen umgeschaut, da im Vogelschutzgebiet absolutes Störungs- und Beeinträchtigungsverbot gelte.

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