Tödliche Gefahr klingt ab
Der Schreibtisch des Kollegen ist wochenlang verwaist, in den Kindergärten fehlen die Kinder, die Wartezimmer in den Arztpraxen sind überfüllt: Die Grippewelle lässt nur langsam nach. Bundesweit denken wir aber, dass die Trendwende stattgefunden hat, sagt Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut (Berlin). Schon jetzt steht nach ihren Worten fest: Es war ein Rekordjahr, was die Arztbesuche betrifft. Auch bei den Ärzten im Heidekreis herrscht Hochkonjunktur, die Notaufnahmen des Heidekreis-Klinikums verzeichnen mehr Patienten, die über Kreislaufbeschwerden und Erkältungserscheinungen klagten als dies außerhalb der typischen Grippemonate der Fall ist.