Brandanschlag auf Lkw der Bundeswehr in Soltau
Von vorn sehen intakt aus, doch an der Seite ist der Schaden an den beiden Bundeswehr-Lastwagen deutlich zu sehen: kaputte Reifen, herabhängende, von Feuer zerstörte Stahlteile, dazu ein leichter Rauchgeruch in der Luft. Eine antimilitaristische Gruppe hat sich dazu bekannt, in der Nacht zu Dienstag einen Brandanschlag auf Bundeswehrfahrzeuge in Soltau verübt zu haben. Es handele sich um Teil der Kampagne fight4afrin, um Solidarität mit den kämpfenden Revolutionären in der syrischen Stadt zu zeigen, heißt es in einem Dienstagnacht im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben. Die beiden Lkw standen zusammen mit 13 weiteren Bundeswehr-Lastwagen auf dem umzäunten und teilweise mit Stacheldraht gesicherten Werkstattgelände im Soltauer Gewerbegebiet Carl-Benz-Straße.