Maximal ein Drittel Frauen
100 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts in Deutschland sei das Land immer noch weit entfernt von einer paritätischen Besetzung der Parlamente, stellt die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Kopf, anlässlich des gestrigen Weltfrauentags fest. Da hat sie Recht, wie ein Blick in die Parlamente und Räte von der Bundes- bis zur Kommunalebene zeigt. Im Bundestag ist knapp ein Drittel der 709 Abgeordneten 31 Prozent weiblich. Im nördlichen Heidekreis wird die Quote in einem Rat übertroffen: Bispingen hat mit knapp 32 Prozent den höchsten Frauenanteil.