Giftigem Erbe mit Handarbeit auf der Spur
Ruhe liegt am Donnerstagvormittag über dem Gelände des Dethlinger Teiches. Es ist in etwa so, wie seit Jahrzehnten, seitdem der Teich Mitte der 1950er-Jahre mit Bauschutt von Bunkern der Lufthauptmunitionsanstalt verfüllt wurde. Das war angeordnet worden, um zu verhindern, dass die Menschen der Umgebung Buntmetall aus der schon da giftigen Brühe angelten. Doch inzwischen zieht sich ein mit Schotter verfestigter Weg durch den seit kurzem stark gelichteten Wald, überall schauen kniehohe Messstellen aus dem Boden.