Auf Eigenleistung angewiesen

Er habe schon überlegt, ob er für jedes Bier zehn Euro nehmen und das Geld in den Schießstand investieren solle, sagte der Vorsitzende Ralf Stuhlmacher zu Beginn der außerordentlichen Schützenversammlung Ende vergangener Woche. Das war ein Scherz, doch es macht deutlich, wo der Schuh beim Schützenverein Heber von 1909 drückt: Der Verein möchte seinen maroden Schießstand sanieren und muss angesichts der erwarteten Kosten von 280000 Euro jeden Cent zweimal umdrehen. Immerhin hat der Auftakt zu dem Vorhaben den Vereinsvorsitzenden sehr zuversichtlich gestimmt. Am Sonnabend, als der Schießstand ausgeräumt wurde, packten rund 20 Heberaner mit an, ihre Frauen versorgten sie mit Essen.

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