Mahnen und die richtigen Lehren ziehen

Die zentrale Veranstaltung zum Volkstrauertag an der Gedenkstätte des Ausbildungszentrums Munster war geprägt durch das militärische Zeremoniell mit dem Einmarsch der Ehrenformation mit Heeresmusikkorps, mehreren Chorälen, Ansprachen, der Kranzniederlegung, dem Lied vom guten Kameraden und der Nationalhymne. Mit dem Ausmarsch der Truppenfahnen aufgelöster Verbände endete die traditionelle, zweitägige Veranstaltung zum Gedenken der Toten der vergangenen Kriege, der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen, der Terroranschläge und der Soldaten der Bundeswehr bei ihren weltweiten Einsätzen oder in der Ausbildung. Brigadegeneral Olaf Rohde machte vor den zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft, ehemaligen und aktiven Soldaten und Bürgern Munsters und des Heidekreises das Leid der Kriege an den Briefen des Soldaten Hans Spieß aus einer Bauernfamilie bei Amberg deutlich. Dieser schrieb im Frühjahr 1916 an seine Eltern von einem Artilleriefeuer auf einen Friedhof, bei dem die Gebeine der Verstorbenen umherfliegen und es seinen besten Kameraden zerreißt.

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