Eine Wohnform mit Tücken als Alternative zum Heim
Die Immobilie ist ein Glücksfall: Ebenerdig, mit kurzen Wegen zum Markt, zum Bahnhof, zu Geschäften und Restaurants; ein Haus mit großen Fenstern und zwei Etagen. 2011 stand es leer und Eigentümerin Gilda Reitinger, selbst im Vorstand der Schneverdinger Hospizstiftung aktiv, mochte die Idee, dort eine soziale Einrichtung unterzubringen. Im Austausch mit Ulrike Röhrs, Geschäftsführerin des Pflegedienstes Verein zur Pflege, wurde die Vision konkret: Nach Umbaumaßnahmen eröffnete an der Harburger Straße mit drei Erstmietern die ambulant betreute WG Lebensraum . Heute leben dort zehn Senioren und es gibt eine Warteliste.