„Exorzisten“ im Kampf gegen Feinstaub

Matthias Klingner wirkt müde am Telefon und verweist an seine Mitarbeiterin Elke Sähn. Auch sie nimmt das Thema eher matt auf, erklärt aber die offensichtliche Frustration des leitenden Wissenschaftlers des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI). Bereits vor vielen Jahren hat das in Dresden ansässige Fraunhofer-Institut anhand umfangreicher Messungen in der Stadt Ulm nachgewiesen, dass Umweltzonen keinen statistisch signifikant nachweisbaren Beitrag zur Reduktion der Feinstaubbelastung leisten können, wie es in der Studie vom September 2010 heißt. Der heute nur noch geschäftsführende Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) strebt dennoch den Ausbau der Fahrverbote für Dieselfahrzeuge an, um den Ausstoß der Stickoxide in den Griff zu bekommen.

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