Als die große Kunst in das kleine Dorf kam

Ein Baum steht Kopf, aus einem Findling dringen Geräusche, Bänke, die sich für vieles eignen, nur nicht zum Sitzen, oder ein überdimensionaler ebenerdiger Spiegel, dessen derzeit leider blinde Oberfläche dem Betrachter einen Eindruck vermittelt, als befände er sich zwischen Himmel und Erde. Die Kunst-Landschaft Springhornhof bietet nicht nur dem Expertenpublikum, sondern zieht seit über einem halben Jahrhundert immer wieder auchKnstlaien in ihren Bann, beschreibt die künstlerische Leiterin Bettina von Dziembowski die Wirkung der international renommierten Kunststätte: ein riesiges offenes Museum, das immer wieder überraschende Begegnungen mit der Kunst bringt und zur Auseinandersetzung mit ihr zwingt . Zu verdanken haben das die Heidjer den Bochumer Galeristen Ruth und Wilm Falazik, die vor über einem halben Jahrhundert neue Wege der Kunstvermittlung abseits der Zentren erproben wollten und damit die große Kunst aufs Dorf, ins kleine Neuenkirchen brachten. Hier bezogen sie den Springhornhof, ein ehemaliges Bauernhaus aus dem 17.

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