50 Jahre große Kunst im kleinen Dorf

Die Neugier im Dorf war groß als im Sommer 1967 Bildhauer aus Japan, Italien, Schweden und Deutschland entlang der Tiefen Straße in Neuenkirchen damit begannen, große Findlinge mit Hammer und Meissel zu Skulpturen zu bearbeiten. Sie waren auf Einladung der Galeristen Ruth und Wilm Falazik, die wenige Monate zuvor einen Resthof in der Ortsmitte erworben und zu Wohn- und Ausstellungsräumen umgebaut hatten, in das Heidedorf gekommen. Mittlerweile wurden ein Kunstverein und eine Stiftung gegründet, in den ehemaligen Stallungen der alten Hofanlage finden wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen zu aktueller Kunst statt und rund um das Dorf sind unter freiem Himmel mehr als vierzig Werke internationaler Künstler zu entdecken. Mit einer Reihe von Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstprojekten begehen Kunstverein und Stiftung Springhornhof das fünfzigjährige Jubiläum der Landschaftskunstprojekte in und um Neuenkirchen.

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