Gruppe prüft IHK-Kooperation
Nach intensiver und kritischer Diskussion hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg in ihrer Sitzung am Donnerstag in Wolfsburg einen Beschluss über die Zukunft der IHK auf den Weg gebracht: Ab April wird es eine Arbeitsgruppe IHK-Kooperation geben, die den ergebnisoffenen Auftrag hat, bis spätestens zur Sitzung im September 2017 Positionen und Anforderungen der IHK Lüneburg-Wolfsburg für die vertiefte Kooperation mit Nachbar-IHKs zu erarbeiten. Der Hintergrund: Im Februar hatten die Präsidien der IHK Lüneburg-Wolfsburg und der IHK Braunschweig beschlossen, den von den beiden Präsidenten Olaf Kahle und Helmut Streiff eingebrachten Vorschlag zur Prüfung einer gemeinsamen IHK weiterzuverfolgen. Daraus entwickelte sich eine öffentliche Fusionsdiskussion, die einige Mitglieder verunsicherte. Als Reaktion auf diesen zum Teil auf falschen Tatsachenbehauptungen fußenden Diskurs haben wir im Vorfeld der Vollversammlung beschlossen, die Sondierungsgespräche vorerst zu stoppen, um alle Mitglieder mitzunehmen, erklärte Olaf Kahle, Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg.