<01_Ueberschrift>Speckenmoor ändert Gesicht</01_Ueberschrift>

Speckenmoor ist nicht nur eine Straßenbezeichnung, denn im Volksmund wird das gesamte Wohngebiet nördlich der Bahnlinie zwischen Waldstraße und Nordstraße immer noch als Speckenmoor bezeichnet. In der Nordstraße und in Speckenmoor ließen sich Anfang der 1920er-Jahre die ersten Flüchtlinge aus Russland nieder. Es waren Deutsche, die an der Wolga und in anderen Gebieten Russlands als Siedler willkommen waren und nach dem Ersten Weltkrieg das Land verlassen mussten. Sie lebten ab 1919 zunächst in der Kolonie Risloh am Wietzendorfer Weg, bis den ersten von ihnen Grundstücke in Erbpacht überlassen wurden, auf denen sie sich bescheidene Häuser mit Nebengebäuden errichteten.

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