Frau Döllmer und der zweckmäßige Meyer
Dass die Lüneburger Heide ein wunderschönes Land ist, in dem es allerlei am Weg zu finden gibt, die Bracken bellen, die Büchse knallt und der Muskatellerwein getrunken sein will, dies wissen wir dank Hermann Löns. Die Landschaft, die er in Erzählungen beschrieben, in Reiseberichten geschildert und in Gedichten porträtiert hat, gilt vielen schlicht als Löns-Land . Hermann Löns als Heidedichter vorzustellen, das hieße Eulen nach Athen zu tragen respektive Schafe auf den Wilseder Berg. Aber es gibt auch noch den anderen Löns, den in der Großstadt lebenden Journalisten, der unter den Pseudonymen Fritz von der Leine und Ulenspeigel einen ganz besonderen Blick auf seine Mitmenschen, deren Alltagsnöte und ihre Beziehung zur Natur wirft.