Poetry-Slam das nächste Mal mit Workshop
Als Hisham von seinen Kindheitserlebnissen sprach, wurde es in der Aula ganz still. Da liefen die Tränen, beschreibt Schulleiter Volker Wrigge den Auftritt des Neuntklässlers, der aus Syrien stammt, beim Poetry-Slam des Soltauer Gymnasiums. Denn der Neuntklässler, der seit einem Jahr in Soltau lebt, erzählte von Kindern, die inmitten des Krieges in Schutt und Asche aufwachsen, von Gewaltherrrschaft, von Familien und Nachbarschaften, die auseinanderbrechen und zerstört werden. Doch auch die Texte der anderen Schüler waren eindrucksvoll und gelungen, zieht Deutschlehrerin Leena Clasen eine positive Bilanz.