Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
Es ist wie ein winziger Strohhalm für die Gestrandeten, als Max-Fabian Wolff-Jürgens seine Kamera auspackt und filmt. Er filmt ihr notdürftiges Lager, ihre Unterkünfte, sturmschiefe Sommerzelte mit Schlafsäcken darin, die niemals die nächtliche Kälte von Minus 15 Grad Celsius stoppen können. Er filmt aufgerissene Jacken, kaputte Finger, einen übermannshohen Stacheldrahtzaun, der Ungarn von Serbien trennt, den Weg in die Zukunft für die Flüchtlinge verbaut. Die Gestrandeten erzählen in sein Mikrophon vom ungarischen Militär mit Hubschraubern und Hunden, von Schlägen.