Liebe zur alten und zur neuen Heimat
Wir gingen aus unserem Dorf weg wegen der Raketen, Waffen und Flugzeuge, hat ein Mädchen aus Syrien auf ein Plakat geschrieben. Die Kurdin beschreibt den Fluchtweg über sieben Länder bis nach Deutschland, wo sie nun mit ihrer sechsköpfigen Familie in Schneverdingen lebt. Fotos von einem übervollen Schlauchboot und einer zerstörten Stadt illustrieren das Plakat. Die Überfahrt sei für die Flüchtlinge das Schlimmste gewesen, berichten die Schneverdinger Flüchtlingshelfer, die am Donnerstag zusammen mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Agnes Prengemann und dem Kulturverein Ausländer und Einheimische zu einem interkulturellen Abend in die Kulturstellmacherei eingeladen und diesen mit Geflüchteten vorbereitet hatten.