„Erhebliche Nitratbelastungen“

36 Messstellen im Heidekreis liefern dem niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Daten über den chemischen Gütezustand des Grundwassers, das entspricht einer Messstelle auf 50 Quadratkilometer, erklärt Michael Jagemann vom NLWKN dem Kreisumweltausschuss in dessen erster Sitzung nach den Kommunalwahlen die spärliche Datenlage. Bei Einrichtung des Messnetzes sei für neue Bohrungen kein Geld dagewesen, auch heute könne man so gerade eben kaputte Messtechnik erneuern, kritisiert er. Das ist gelebter Minimalismus. Doch zumindest die vorhandenen Messstellen, zwölf davon im agrarischen, 22 im forstwirtschaftlichen und zwei im Siedlungsumfeld liefern Daten über den Zustand des Grundwassers.

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