Beruf und Sprache kombinieren

Die Sprachkenntnisse und die Qualifikation der Flüchtlinge verbessern und zugleich bürokratische Hürden abbauen: Dies sieht der Arbeitgeberverband (AV) Lüneburg-Nordostniedersachsen als unerlässlich für die Integration dieser Menschen an. Im Heidekreis seien zurzeit 1400 Stellen für Praktikanten, Auszubildende und Angestellte unbesetzt. Bei entsprechender Eignung könnten sie teilweise auch mit geflüchteten Menschen besetzt werden, so der AV. Mit dem Integrationsgesetz hat es aus Sicht der Arbeitgeber bereits eine erste Verbesserung gegeben: Unternehmer, die einen Asylbewerber beschäftigen wollen, müssen in den nächsten drei Jahren nicht mehr prüfen lassen, ob sie die Stelle auch mit einem deutschen oder einem anderen EU-Bürger besetzen könnten.

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