In jedem Reiskorn steckt ein Stück Buddhismus

Wer in Deutschland den Grundstein für ein neues Haus legt, zementiert im Fundament oft Gaben für die Nachwelt ein: eine Zeitung, ein paar Münzen, vielleicht etwas zu trinken. Ganz ähnlich machen es die tibetischen Buddhisten: Wenn sie außerhalb der Heimat eine Stupa ein Bauwerk zu Ehren Buddhas einweihen, dann kommt in den Sockel etwas von seiner Lehre hinein. Die Reliquien sollen die Verbindung nach Tibet festigen. Seine Heiligkeit Drikung Kyabgön Chetsang hat eine ganze Reihe von Reliquien dabei, als er am gestrigen Freitag zum Auftakt der Affenjahr-Belehrungen das Stupa auf dem Gelände des Milarepa-Retreat-Zentrums in Langeloh einweiht.

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