33 OS 2526 Florian Müller
Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs, des kalten Kriegs und eines geteilten Deutschlands gab es das erste, zweite und dritte Programm im Westen Deutschlands und DDR 1 und DDR 2 in Ostdeutschland. Die Funkwellen der VHF und UHF von den Fernsehtürmen machten natürlich vor den Staatsgrenzen nicht halt, und so kam es, dass in der Regel die Fernsehsender von drüben mit empfangbar waren. So hat man nicht nur Spielfilme im Westen auf mehreren Sendern sehen können, sondern auch den Schwarzen Kanal mit Eduard Schnitzler, eine Fernsehsendung mit übelster Propaganda der DDR, die gegen den Westen gerichtet war. Was es in der DDR überhaupt nicht gab, war Werbefernsehen und so entstand im Osten auch ein Mangel an Konsumgütern, den es im Westen anscheinend nicht gab.