„Man war nichts wert, das war so“

Die Schneverdinger Rentnerin Emma Dorn, die das Schicksal der Wolhyniendeutschen teilt, erzählt von dem Schicksal ihrer Familie als Zwangsarbeiter. Dabei merkt man ihr die Aufgewähltheit an. Doch in die dunkle Zeit mischen sich auch schöne Erinnerungen: Die Familie wurde zunächst nach Glassow, ein Ort westlich des Ural-Gebirges, deportiert und dort mit anderen deutschen Zivilpersonen interniert. Die Kommandanturen hatten die Deutschen als Sondersiedler eingestuft, die das Gebiet um das Lager herum nicht verlassen durften und sich regelmäßig in der Kommandantur zu melden hatten.

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