Entscheidung über Bleiberecht „to go“
tip Oerbke. Mitte November ächzte es mächtig im Strukturgebälk der Notunterkünfte in Oerbke etwa 150 Geflüchtete zeigten in einem Sitzstreik in der DRK-Einrichtung ihre Unzufriedenheit mit dem Asylverfahren. Grund für die Unruhe innerhalb der Unterkunft war nicht die Arbeit der Betreiber, sondern die nur langsam anlaufende Erfassung von Seiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) und die damit wachsende Unsicherheit der Geflüchteten, ob sie in Deutschland bleiben dürfen oder zurück in ihre Herkunftsländer geschickt werden. Die Zusammenarbeit von der niedersächsischen Landesaufnahmebehörde (Lab) und Bamf lief nur schleppend an.