„Fremdschämen“ für das Straßenschild
wu Soltau. Roland Aubel steht am Eingang zum Sally-Lennhoff-Gang in Soltau. Eine schmale Gasse ist es, die da von der Marktstraße aus in Richtung Alter Stadtgraben führt an dem Haus entlang, in dem vor 77 Jahren die einzige jüdische Familie Soltaus gewohnt hat und vertrieben wurde. Als Erinnerung an die Unrechtstaten im Nationalsozialismus hat die Stadt vor Jahren die Gasse benannt und ein Hinweisschild angebracht.