LB Pröhl
Heute zeigen sich die begangenen Fehler der Begradigungs- und Ausbaggerarbeiten an Wietze und Aue in den frühen 60-ziger Jahren sowie die Renaturierungsmaßnahmen 1995 bis 1997 im Bereich vom Peetshof und Auemündung. Das, was damals als das Allheilmittel für unsere kranken Flüsse gefördert wurde, erweist sich 20 Jahre später als ein Schuß in den Ofen: Die Gewässer und die anreihenden Grünflächen haben sich dramatisch verschlechtert; es sind verwahrloste, tote Gewässer. Wehmut überkommt einem beim Begehen zur Wietze/Auemündung oder entlang der Wietze hinter dem Peetshof oder hinter den Koppelgärten; überall das gleiche trostlose Bild von verwahrlosten finsteren Uferbereichen mit umgestürzten Bäumen, meterhohe Brennnessel und Strauchwerk, Treibgut und hohe Schilfgürtel blockieren den normalen Fluss des Wassers. Genau so trostlos sieht es an der Sauerbachbrücke und am Wiietzeübergang an den Koppelgärten aus.