Besser spät als nie
Fünf Rudel, zwei Paare ein streunendes Einzeltier. Die Wölfe sind in Niedersachsen längst angekommen, vermehren sich weiter, erobern sich ihre Reviere. Seit Monaten wissen das Kindergärtnerinnen, die aus Sorge um ihre Schützlinge Waldwochen absagen, Dorfbewohner, bei denen Wölfe über die Grundstücke laufen, Spaziergänger, denen die Tiere zu nahe kommen, Nutztierhalter, die nur noch die Kadaver ihrer gerissenen Schafe, ihrer Damhirsche, Kälber und vielleicht auch das eines Fohlens von der Weide holen können. Und es wissen die zahlreichen Wolfsberater, die immer dann gefordert sind und vor Ort aufgebrachten Menschen gegenüber Rede und Antwort stehen.