Dino-Saga in technisch brillanten Bildern

Es scheint so, als wäre Hollywood in diesem Sommer auf dem Weg zurück in eine goldene Vergangenheit. Der Australier George Miller schreibt mit Mad Max: Fury Road seine apokalyptische Wüstensaga fort, Arnold Schwarzenegger kehrt im Juli mit Terminator: Genisys auf die Leinwände zurück, und Steven Spielberg legt 22 Jahre nach Jurassic Park als ausführender Produzent mit Jurassic World einen vierten Dino-Film vor, der in punkto Spezialeffekte keine Wünsche offen lässt. Natürlich entspringt das Revival der Blockbuster nicht nur nostalgischen Gefühlen, sondern auch finanziellem Kalkül: Spielbergs spektakulärer Dino-Erstling von 1993 war der erste Film, der weltweit über eine Milliarde Dollar einspielte, allein in Deutschland haben über 18 Millionen Zuschauer die ersten drei Jurassic Park -Folgen gesehen. Immer noch einen draufsetzen: Diese uralte Hollywood-Logik spießt das neue, technisch brillante 3D-Spektakel Jurassic World fast schon selbstironisch auf.

Orte

Organisationen

Themen