Lost-Reste: Stärkere Pumpen gefordert

at Munster. Als man 1916 relativ sorglos anfing, nahe der kleinen Ortschaft Breloh, damals praktisch im Nirgendwo, auf fast 6500 Hektar chemische Kampfmittel zu produzieren, hätte sicher niemand gedacht, dass knapp 100 Jahre später die Menschen in der Gegend noch immer die Auswirkungen spüren. Für die Eindämmung der gefährlichen Hinterlassenschaften auf dem ehemaligen Gasplatz Breloh und deren Beseitigung werden Jahr für Jahr zumindest auf dem Gebiet der Bundeswehr und damit durch den Bund viele Millionen Euro aufgewandt. Unter anderem wurde 1999 die Grundwassersanierungsanlage auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord gebaut.

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