Was Olympia für Hamburg, ist Glasfaser für Hörpel

at Hörpel. Als Sabine Schlüter am gestrigen Freitag den ersten Spatenstich für das schnelle Internet in den hellen Sandhaufen setzt, hat Jan-Ole Witthöft seine Zukunft ganz nah vor Augen: Das bedeutet dann wohl, dass ich hier bleibe, sagte der 18-Jährige, der als Offizieranwärter bei der Bundeswehr in Munster dient. Bislang, so sagt er, war die fehlende Internetverbindung in Hörpel für ihn ein Grund, sein Heimatdorf in der nahen Zukunft zu verlassen: Hier geht gar nichts, ins Internet kann ich nur über das Handy und die LTE-Funkverbindung , erzählt Witthöft. Filme bei Youtube auf dem Computer anschauen oder Schnäppchen bei Ebay machen funktioniert nicht, das weltweite Netz macht um Hörpel einen weiten Bogen: Etwas Aufzurufen oder gar Herunterzuladen dauert ewig.

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