<01_Ueberschrift>Erster Weltkrieg in der Literatur</01_Ueberschrift>

bz Munster. Anlässlich der Gedenkfeiern in Frankreich zum Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren hat eine kleine Munsteraner Delegation der Partnerstadt Eragny-sur-Oise im Nordwesten von Paris einen dreitägigen Besuch abgestattet. Mit dabei waren vor allem drei Schülerinnen und ein Schüler des Abiturjahrgangs des Gymnasiums, die an zwei Lycées in Eragny und in einer Nachbargemeinde sowie in einer Abendveranstaltung im Bürgerhaus von Eragny die Ergebnisse ihrer Facharbeiten zur Verarbeitung des Ersten Weltkrieges in der Romanliteratur vorgestellt haben. Die im Rahmen des Seminarfaches am Gymnasium Munster untersuchten Werke Im Westen nichts Neues von Erich-Maria Remarque, Stahlgewitter von Ernst Jünger und Die Kathrin wird Soldat von Adrienne Thomas waren in ihrer Zeit und darüber hinaus ausgesprochen erfolgreiche Werke, die insgesamt multiperspektivisch die Grausamkeiten, Desillusionen und Entfremdungen durch den in Frankreich auch als Grande Guerre bezeichneten Ersten Weltkrieg thematisierten.

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