Denkmal für Opfer aus KZ-Zügen

ph Schneverdingen. Der ganze Zug bestand aus teilweise offenen, teilweise geschlossenen Güterwaggons. Die Häftlinge, die wir zu Gesicht bekamen, befanden sich in einem unbeschreiblichen, elenden Zustand: Es waren buchstäblich lebende Skelette, bei denen nicht zu erkennen war, ob es sich um Männer oder Frauen handelte. Es war das Frühjahr 1945, ein Zug mit Gefangenen aus einem Konzentrationslager machte am Schneverdinger Bahnhof halt, eine damals Elfjährige wurde Zeugin der Geschehnisse, sah, wie vor ihren Augen ein Mensch, der um Essen bettelte, von Wachtposten erschossen wurde.

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