Im Wald und im Wandel

Ursprünglich ein Heidschnuckenbauerndorf mit fünf Höfen, begann der Wandel in Oerrel vor rund 140 Jahren: Die Landwirtschaft mit Schnucken und Bienen war unrentabel geworden. Die Bauern verkauften ihr Land an die Forstverwaltung, mit einem staatlichen Aufforstungsprogramm und mit einem eindrucksvollen Dampfpflug wurden Heideflächen zu Wald. Ziel war es, die arme Heideregion attraktiver zu machen und die Einwohner von der Auswanderung abzuhalten, so Oerrels Ortsvorsteher Torsten von Scheffer. Heute prägt der rundum liegende Wald das Bild von Oerrel, und im Ort ist Forstkompetenz konzentriert: Das Waldpädagogikzentrum Ostheide ist hier ebenso zuhause wie ein Forstamt und eine Forstsaatgut-Beratungsstelle, die von Fachleuten aus dem In- und Ausland konsultiert wird.

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