Eine Probe bedenklich
bz Heidekreis. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat aus Anlass der Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen des Naturschutzbundes (NABU) zur Quecksilberbelastung im Umfeld von Erdgasförderplätzen alle ihm selbst vorliegenden Messungen dem Landkreis Rotenburg/Wümme sowie dem Niedersächsischem Landesamt für Verbraucher- schutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) zur Verfügung gestellt. Dazu gehören vom LBEG geforderte Gutachten, die im Auftrag des Wirtschaftsverbandes Erdöl und Erdgasgewinnung (WEG) und des Unternehmens Exxon Mobil Production Deutschland GmbH (EMPG) in den Jahren 2010 und 2013 im Raum der Landkreise Rotenburg/Wümme und Heidekreis erstellt wurden. Die vom LBEG an den Landkreis Rotenburg/Wümme übermittelten Messungen aus den Jahren 2010 und 2013 haben zum Ergebnis, dass nur an einer Stelle eines Bundeswehr- standortes im Landkreis Heidekreis der Maßnahmewert für Grünland von 2 mg/kg mit 0,11 bis 2,50 mg/kg im Boden überschritten war.