Eine Stätte der Versöhnung
hh Wietzendorf. Vor etwas über einem Jahr fragte Elke von Meding bei Bürgermeister Uwe Wrieden nach, ob Wietzendorf sich dem Tontafelprojekt der Arbeitsgemeinschaft Bergen-Belsen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräbervorsorge anschließen würde. Am Sonntag, im Rahmen der Gedenkfeier zum Volkstrauertag, eröffnete Wrieden mit dem zweiten Botschaftssekretär der russischen Föderation, Ilja Ratnikow, die Gedenkstätte aus hölzernen Stelen mit Gedenkschildern aus Ton am Eingang der Kriegsgräberstätte am Rand des Truppenübungsplatzes. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Bergen-Belsen, Peter Wanninger, und seine Frau Alla betreuen oft Angehörige, die aus Russland einreisen.