Grauen sichtbar machen

Es ist unvorstellbar: Mindestens 16000 Menschen sind in dem Kriegsgefangenenlager Wietzendorf erbärmlich verreckt, zugrunde gegangen an Hunger, Kälte und Krankheiten. 70 Jahre ist das her doch die Schatten der Vergangenheit reichen bis in die Gegenwart. Noch immer suchen viele Familien nach dem damals verschollenen Ehemann, dem Vater oder Großvater und sind erleichtert, wenn sie wenigstens sein Grab gefunden haben. Auch wenn es viele nicht mehr hören wollen, auch wenn es unbequem ist die Erinnerung und Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs bleibt auch nach 70 Jahren aktuell, als Gedenken und Mahnung zugleich.

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