Fressfeinde bereiten gefährdeten Vogelarten zunehmend Probleme
bz Schneverdingen. Fressen und gefressen werden (wissenschaftlich: Prädation) ist ein zentraler Bestandteil der Natur. Das Verhältnis zwischen Beutegreifern und Beutetieren unterliegt unter natürlichen Bedingungen wechselnden, aber langfristig ausgeglichenen Kräfteverhältnissen. Doch hat sich in vielen Regionen in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch menschlichen Einfluss ein Ungleichgewicht zu Gunsten von Beutegreifern und zu Lasten ohnehin schon bestandsbedrohter Vogelarten entwickelt.