Eri227_ReformationNiedersachse
Die große Bewegung der Reformation führte auch in Niedersachsen zur Glaubensspaltung. Sie verlief in den staatlichen Gebilden, die nach dem Sturz Heinrichs des Löwen (1180) entstanden waren, sehr unterschiedlich. Die Gesamtstaatlichkeit des von Kaiser Friedrich II. 1235 begründeten Herzogtums Braunschweig-Lüneburg hatte nur wenige Jahre bestanden; es war schon bald in die Fürstentümer Braunschweig und Lüneburg geteilt worden; von diesen spalteten sich im Laufe der Zeit Linien, Nebenlinien, Zweige ab.