0128_KircheMunster
Mit dem letzten Tag des Jahres 2011 ging auf örtlicher Ebene eine kirchengeschichtliche Epoche zu Ende: Die Zeit von drei eigenständigen zivilen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden im Gebiet der Stadt Munster. Blicken wir ein wenig zurück in die Geschichte. Bald nachdem Karl der Große die Sachsen unterworfen hatte, begann deren sich über viele Jahrzehnte hinziehende, meist gewaltsame Christianisierung. Verschiedenen Quellen zufolge hat ein Benediktinermönch namens Landolf die Heiden im Örtzetal (Hermannsburg, Müden, Munster) mit dem Christentum vertraut gemacht und sie haben sich taufen lassen.