4 Leserbriefe
Die Schlagzeilen, zu denen Christian Wulff als Privatperson beziehungsweise als Ministerpräsident, die Ursachen setzte, sowie sein Katastrophenmanagement, zeitigen nach meiner Wahrnehmung inzwischen einen Übergang von verwundertem Erstaunen über Verärgerung hin zum Mitleid. Letzteres bekommt man ja bekanntlich geschenkt und äußert sich in seinem Fall wohl auch darin, dass einige Bürger bei Umfragen, trotz allem, ihm eine letzte Chance wünschen. Diesen Umfragen zufolge ist er jedoch schon längst nicht mehr der Präsident aller Deutschen . Um als solcher wahrgenommen zu werden, genügt es eben nicht, in krassem Widerspruch zu seiner eher jugendlichen Ausstrahlung, in die Rolle eines großväterlichen Betbruders schlüpfen zu wollen.
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