Film-Tipp: Die Truman Show

Ende der neunziger Jahre wurde ein Handvoll satirischer Filme gedreht, die sich alle der Macht der Medien widmeten: Wag the Dog (1997), Bulworth (1998) und Die Truman Show (1998). Also längst vor Zeiten von Big Brother & Co kam dieser geistreiche Geniestreich von Peter Weir in die deutschen Kinos, der von Sendern wie RTL 2 bedauerlicherweise missverstanden worden ist. Die circa 100 Minuten dauernde Satire um Jim Carrey, der unwissentlich der Hauptdarsteller einer fiktiven Reality-TV-Show ist und Ed Harris als Regisseur dieser TV-Show ist wohl einer der meist unterschätzten Filme der letzten Jahre und hätte 1999 weit mehr Oscars verdient als er erhalten hat (nämlich null Preise bei drei Nominierungen für Nebendarsteller, Drehbuch, Regie). Protagonist Jim Carrey ist der Versicherungsangestellte Truman Burbank, und ohne davon zu wissen der Hauptdarsteller der Fernsehserie The Truman Show, welche sich zum Ziel gesetzt hat, sein Leben von Geburt an zu dokumentieren und live im Fernsehen zu präsentieren.

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