Faszination des Destruktiven
akü Neuenkirchen. Zwei außergewöhnliche Fotoausstellungen sind seit vergangenem Sonnabend in der Galerie des Neuenkirchener Springhornhofes zu sehen. Auf der einen Seite machen die menschenleeren Landschaftsbilder des im vergangenen Jahr gestorbenen Künstlers Heinrich Riebesehl auf merkwürdige Weise befangen, auf der anderen Seite zeigt die 1971 geborene Claudia Mucha vielfältig zerstörte Landschaften. Riebesehl habe bei seinen Bilderreisen durch Norddeutschland genau hingesehen, Details aufgedeckt und dennoch so nüchtern und dokumentarisch fotografiert, dass selbst dem Betrachter bekannte Landschaften fremd erschienen, so der freie Berliner Journalist Jochen Stöckmann in der Einführung in Riebesehls Ausstellung im Springhornhof.