Durch die Hintertür
Auf den ersten Blick scheint das ganz einfach und unspektakulär: Eine Handvoll Betten werden im Soltauer Krankenhaus hin- und hergeschoben, etwas anders verteilt und schon entsteht der benötigte Platz für eine komplett neue Abteilung, für die Geriatrie. Doch ganz so simpel ist das dann doch nicht, der Teufel steckt im Detail gerade angesichts der aufgeheizten Stimmung in Sachen Umstrukturierung. Da ist solch eine Verschiebung durchaus mehr als ein Geschäft der laufenden Verwaltung, zumal mal eben eine komplette Abteilung heimatlos wird und scheinbar längst ad acta gelegte Ideen der Umstrukturierung nun durch die Hintertür verwirklicht werden. Denn egal, welche Umstrukturierungsvariante zum Tragen kommt: Die Gynäkologie soll an beiden Standorten unangetastet bleiben.