Ansprechende, aber doch ermüdende Fleißarbeit
In zweijähriger Drehzeit haben Regisseur Reinhard Radke und seine Kameramänner die Züge der Huftiere in der ostafrikanischen Serengeti beobachtet. Eine optisch durchaus ansprechende, aber letztlich ermüdende Fleißarbeit, die auf kritische Untertöne verzichtet. Schon vor mehr als 50 Jahren waren deutsche Naturfilmer von Afrika fasziniert, Bernhard Grzimek gewann 1960 mit seiner engagierten Dokumentation "Serengeti darf nicht sterben" einen Oscar. Jetzt hat Regisseur Reinhard Radke dem Lockruf der Wildnis nachgegeben - aber viel mehr als ein visuell bisweilen durchaus spektakulärer Bilderbogen ist diesmal nicht entstanden.